The Walking Dead – Staffel 9, Episode 5

Was schon längst bekannt war, trat nun ein: die letzte Folge mit Andrew Lincoln alias Rick Grimes wurde ausgestrahlt. Natürlich findet er sein Ende nicht durchbohrt an einer Eisenstange. Aus dieser Lage kann er sich mit Hilfe seines Gürtels noch selbst befreien. Selbst sein Pferd, das ihn erst in diese Lage gebracht hat, wartet etwas abseits des Weges auf ihn, um ihn (vorerst) den Fängen der Beißerhorde zu entreißen.

Quelle: AMC

Gute alte Zeit

Dies war nicht nur der Titel der ersten Episode, sondern kann hier auch gut für den folgenden Rückblick genutzt werden. Nach und nach findet sich Rick in verschiedenen “Traumphasen” wieder, in denen er letzte Worte mit bereits verstorbenen Begleitern sucht. Zuerst einmal sieht er sich aber selbst im Krankenbett, an welcher Stelle die Serie damals einsetzte. Er wird quasi von sich selbst gerettet, denn der im Bett liegende (rasierte, jünger wirkende) Rick erinnert ihn an das Wichtigste: “wach auf!”.

Wie aus Freunden Feinde wurden

Zugegeben, eine Aussprache mit Shane hätten wir uns zu seinen Lebzeiten schon gewünscht. Nun jedoch sitzen beide in ihrem alten Streifenwagen, reden über Judith, dass sie wahrscheinlich Shanes Tochter ist, aber (zum Glück) nicht seine Nase hat. Rick entschuldigt sich für alles, was er Shane antun musste. Dieser jedoch ist beinahe schon stolz auf die damaligen Geschehnisse, hat Rick es doch vor allem ihm zu verdanken, dass er zu diesem starken Anführer wurde. Auch dieses Gespräch wird durch ein “wach auf!” unterbrochen und Rick findet sich wieder verfolg von den Beißern vor.

Weitere Wiedersehen

Während sich Rick weiterhin vor den Beißern zu retten versucht, verfällt er in einen weiteren komatösen Zustand. Natürlich darf bei einem Wiedersehen mit diversen Akteuren auch Hershel, der gute Geist der ehemaligen Gruppe fehlen. Auch hier entschuldigt sich Rick für all die Verluste, die Maggie in der ganzen Zeit ertragen musste. Herschel entgegnet ihm aber, dass diese Ereignisse seine Tochter nur stärker gemacht haben.

Während der letzten Halluzination findet sich Rick nochmals im Krankenhaus wieder. Die aus der ersten Episode altbekannte Doppeltür mit der Aufschrift “don’t open, dead inside” hat sich jedoch verändert: nun prangert “don’t open, dead outside” an ihr. Hinter dieser Tür erwartet Rick eben jenes Bild, vor dem er sich immer gefürchtet hatte. Alle, die er kennt, sind tot. Einzig und allein Sasha erscheint ihm “lebendig”. Letztendlich ist sie es, die ihm klarmacht, dass es eben nicht schlimm ist, dass sie verstorben sind. Sie alle haben sich gegenseitig gestärkt und Kraft gegeben, somit hätte jeder seinen Teil dazu beigetragen, dass sie dort sind, wo sie sind. Auch sagt sie ihm, dass Rick seine Familie hier nicht finden wird, weil sie eben noch nicht verloren ist.

Quelle: AMC

Maggie und Negan

Moment mal, da war doch was… Richtig, Maggie wollte endlich ihren lang ersehnten Plan durchziehen und Negan töten. Nach einer kurzen Unterredung mit Michonne, die es ihr kurzzeitig ausreden wollte, gelant sie tatsächlich zu ihm in die Zelle.Was sie dort jedoch vorfindet, mat mit dem verhassten Feind nichts mehr zutun: Negan ist nur noch ein Schatten seiner selbst und bettelt um den Tod, was Maggie dazu veranlasst, ihn weiterhin in seiner Zelle schmoren zu lassen.

Quelle: AMC

Ab und an müssen Brücken eingerissen werden

Ricks Versuch, die Beißerherde auf die Brücke zu locken, gelingt. Jedoch ist das Tragmaß jener Brücke wohl besser, als von allen erwartet, denn sie bricht unter der großen Last nicht ein. Auch wenn es anfänglich für Rick die oberste Priorität hatte, die Brücke auf Gedei und Verderb wieder nutzbar zu machen, so scheint kein Weg daran vorbei zu führen, sie gleich wieder einzureißen. Praktischer Weise liegen noch einige Bündel Dynamit herum, die Rick mit einem letzten, gezielten Schuss zur Detonation bringt. Dies befördert nicht nur die Brücke samt Beißer in neue Höhen, auch Rick wird von der Druckwelle mitgerissen. Wer an dieser Stelle jedoch denkt, dass sowas ausreichend wäre um einen Rick Grimes zu beseitigen, der liegt weit daneben. Der reißende Fluss entpuppt sich zu seiner Rettung und er schafft es sogar nochmals angespült zu werden. Glücklicherweise sogar an einer Stelle, an der ihn Jadis findet und ihn via Helikopter aus der Serie fliegen lässt. Sein Überleben scheint also (vorerst einmal) gesichert zu sein. Ob und wann wir ihn aber nochmals auf den heimischen Bildschirmen begrüßen dürfen, ist noch nicht sicher.

Wie die Zeit vergeht

Mehrere Jahre scheinen vergangen zu sein, als eine kurze Passage nach den Credits eingespielt wird. Wir sehen eine uns unbekannte Gruppe, die von Beißern umzingelt wurde. Plötzlich sind Schüsse und eine kindliche Stimme zu hören, die ihnen den Weg in die Freiheit zuruft. Die junge Retterin stellt sich als Judith Grimes vor.

Quelle: AMC

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