Sherlock Holmes zählt zu den bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte. Zahlreiche Filme und Serien haben den Meisterdetektiv bereits interpretiert, doch selten stand seine Jugend im Mittelpunkt. Genau hier setzt „Young Sherlock“ an: Prime Video bringt 2026 eine Serie, die die frühen Jahre der Figur beleuchtet und ihre Ursprünge neu erzählt.
Regie führt Guy Ritchie, der bereits mit seinen „Sherlock Holmes“-Kinofilmen einen eigenständigen Ton geprägt hat. Für das Serienprojekt arbeitet er erneut mit dem Stoff, diesmal jedoch als Coming-of-Age-Erzählung im Gewand einer Krimiserie. Grundlage ist die Buchreihe „Young Sherlock Holmes“ von Andrew Lane, die als Inspiration für die Serienhandlung dient.
Die Handlung ist im England der 1870er-Jahre angesiedelt und verlegt den Fokus nach Oxford. Dort gerät ein junger, unangepasster Sherlock in einen Mordfall, der nicht nur seine Zukunft, sondern auch seine Freiheit bedroht. Der Einstieg in die Ermittlungsarbeit erfolgt somit aus persönlicher Notwendigkeit und nicht aus beruflicher Berufung.
„Ein erster Fall, der alles verändert“
Im Zentrum steht Hero Fiennes Tiffin, der den jungen Sherlock Holmes verkörpert. Seine Figur wird als intelligent, eigensinnig und regelresistent beschrieben – Eigenschaften, die später zu Markenzeichen des Detektivs werden. Der Mordfall, in den er verwickelt wird, entwickelt sich rasch zu einer größeren Verschwörung mit internationaler Tragweite.

Neben Fiennes Tiffin gehören unter anderem Dónal Finn, Zine Tseng, Joseph Fiennes, Natascha McElhone, Max Irons und Colin Firth zur Besetzung. Die Serie setzt damit auf ein Ensemble aus etablierten Namen und jüngeren Darstellern, das die Welt um den jungen Holmes glaubwürdig füllen soll.
Verantwortlich für Drehbuch und Serienkonzept ist Showrunner Matthew Parkhill. Guy Ritchie ist zusätzlich als Executive Producer beteiligt. Prime Video hat inzwischen auch den Starttermin bestätigt: Weltweit feiert „Young Sherlock“ am 4. März 2026 Premiere. Mit dem Fokus auf Herkunft, erste Entscheidungen und moralische Konflikte positioniert sich die Serie klar als eigenständige Ergänzung zum bekannten Holmes-Kanon.
