Nach dem erfolgreichen Neustart von „Superman“ mit David Corenswet in der Titelrolle richtet sich der Blick bei DC Studios bereits nach vorn. James Gunn arbeitet aktuell an der Fortsetzung „Man of Tomorrow“, die für den Sommer 2027 geplant ist und das neue DC-Universum weiter ausbauen soll. Parallel zu bekannten Figuren kündigen sich dabei auch neue Gegenspieler an.
Nun ist klar, dass einer der renommiertesten deutschen Schauspieler Teil dieses Projekts wird. Lars Eidinger, hierzulande vor allem durch seine Rolle in „Babylon Berlin“ bekannt, übernimmt eine zentrale Schurkenfigur im kommenden Film. James Gunn bestätigte persönlich, dass Eidinger den legendären Superman-Widersacher Brainiac verkörpern wird.
Damit rückt erstmals eine Figur ins Rampenlicht, die in den Comics seit Jahrzehnten zu den gefährlichsten Gegnern des Stählernen zählt, im Kino jedoch bislang fehlte. Für DC ist das ein bewusster Schritt, um neue Akzente zu setzen und bekannte Motive anders zu erzählen.
Brainiac: Eine überfällige Comic-Ikone betritt die Leinwand
Brainiac gehört neben Lex Luthor zu den ikonischsten Antagonisten aus Supermans Welt. Er wurde von Otto Binder und Zeichner Al Plastino erschaffen und als hochentwickelter Android vom Planeten Colu konzipiert. Sein Antrieb ist ebenso simpel wie bedrohlich: Er sammelt Wissen, indem er ganze Städte schrumpft und Planeten zerstört.
Ersten Informationen zu „Man of Tomorrow“ zufolge basiert der Film lose auf dem gleichnamigen Comic. Darin sehen sich Superman und Lex Luthor gezwungen, angesichts einer übermächtigen Bedrohung zusammenzuarbeiten. In den Vorlagen nimmt Brainiac dabei eine Schlüsselrolle ein – unter anderem als Zerstörer oder Verkleinerer von Krypton, Supermans Heimatwelt.
Regie und Drehbuch liegen erneut in den Händen von James Gunn, der den Film gemeinsam mit DC-Co-Chef Peter Safran produziert. Die Dreharbeiten sollen im kommenden Frühjahr starten, weitere Besetzungsdetails sind bislang nicht offiziell bestätigt.
DCs Fahrplan und Eidingers internationale Karriere
Bevor „Man of Tomorrow“ in die Kinos kommt, steht mit „Supergirl“ bereits der nächste große DC-Film an. Der Streifen mit Milly Alcock in der Hauptrolle ist für den 26. Juni 2026 angesetzt und soll das Universum weiter verdichten. Ein erster Teaser wurde kürzlich veröffentlicht und deutet eine stärkere Vernetzung der kommenden Filme an.
Für Lars Eidinger markiert die Rolle des Brainiac einen weiteren Schritt auf internationaler Ebene. Neben „Babylon Berlin“ war er zuletzt unter anderem in „Alles Licht, das wir nicht sehen“ sowie in „Jay Kelly“ von Noah Baumbach zu sehen. Mit seinem Einstieg ins DC-Universum erweitert er nun sein ohnehin vielfältiges Filmportfolio um eine der bekanntesten Comic-Figuren überhaupt.
Für Fans von Superman bedeutet das vor allem eines: Mit Brainiac zieht ein Gegner ins Kino ein, der nicht nur körperliche, sondern auch kosmische Dimensionen in die Geschichte bringt – und dem neuen DC-Universum eine düstere, bislang ungezeigte Facette verleiht.
