"Deutsches Haus" bei Disney+: Ein Spiegel der Vergangenheit - 110min.de
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„Deutsches Haus“ bei Disney+: Ein Spiegel der Vergangenheit

23. Okt 2023
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Am 15. November 2023 wird die deutsche Fernsehlandschaft durch die Premiere von „Deutsches Haus“ auf Disney+ bereichert. Die Serie, produziert von Gaumont, verspricht nicht nur erstklassige Unterhaltung, sondern auch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.

"Deutsches Haus" bei Disney+

Ein Spiegel der Vergangenheit

„Deutsches Haus“ ist keine leichte Kost. Die Serie nimmt sich der Aufgabe an, den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 filmisch aufzuarbeiten. Dabei wird die junge Dolmetscherin Eva Bruhns in die Abgründe der deutschen Nachkriegsgeschichte gezogen. Sie wird nicht nur mit der erschütternden Wahrheit des Holocaust konfrontiert, sondern auch mit den Geheimnissen ihrer eigenen Familie. Dieses mutige Unterfangen wird von Gaumont produziert und von renommierten Institutionen wie dem Polish Film Institute und dem Ministry of Culture and National Heritage of the Republic of Poland unterstützt.

Die kreative Kraft hinter der Serie

Die Regie übernehmen Isa Prahl und Randa Chahoud, zwei Namen, die in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft bereits für Qualität stehen. Prahl ist bekannt für ihre Arbeit an „Westwall“, während Chahoud durch Projekte wie „Deutschland 89“ und „Legal Affairs“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihre kreative Vision wird durch die Kameraarbeit von Andreas Köhler und Julian Hohndorf ergänzt, die für die visuelle Umsetzung der Serie verantwortlich sind.

"Deutsches Haus" bei Disney+Dreharbeiten zur Disney+ Original Serie "German House" in Polen (v.l.n.r.) Eun-Kyung Park (Disney), Thomas Bading, Annette Hess (Drehbuch und Showrunner), Sabine de Mardt (Gaumont), Christian Honeck (Disney), Magdalena Steffenhagen (Disney), Simon Happ (Gaumont), Max von der Groeben, Aaron Altaras, Hannah Ehrlichmann, Randa Chahoud (Regie), Katharina Stark, Isa Prahl (Regie).
Dreharbeiten zur Disney+ Original Serie „German House“ in Polen (v.l.n.r.) Eun-Kyung Park (Disney), Thomas Bading, Annette Hess (Drehbuch und Showrunner), Sabine de Mardt (Gaumont), Christian Honeck (Disney), Magdalena Steffenhagen (Disney), Simon Happ (Gaumont), Max von der Groeben, Aaron Altaras, Hannah Ehrlichmann, Randa Chahoud (Regie), Katharina Stark, Isa Prahl (Regie). © Disney

Ein Ensemble, das beeindruckt

Die Besetzung von „Deutsches Haus“ liest sich wie das Who-is-Who der deutschen Schauspielszene. Angeführt von der Newcomerin Katharina Stark, sind auch etablierte Namen wie Iris Berben und Heiner Lauterbach Teil des Ensembles. Doch die Serie setzt nicht nur auf Star-Power, sondern auch auf schauspielerische Substanz. Jeder Charakter bringt eine eigene Tiefe und Komplexität mit, die den Zuschauern ein authentisches und bewegendes Erlebnis versprechen.

"Deutsches Haus" bei Disney+Stills-Episode 2 - von links nach rechts Thomas Lawinky (DR. JOSEF HARTLIEB), Heiner Lauterbach (WILHELM BOGER), Martin Horn (ROBERT MULKA), Sabin Tambrea (DR. FRITZ JERICHOW), Uwe Preuss (HANS HOFMEYER), Iris Berben (RACHEL COHEN), Max von der Groeben (HANS KÜBLER), Aaron Altaras (DAVID MILLER), Katharina Stark (EVA BRUHNS)
© Disney

Abschluss

„Deutsches Haus“ ist zweifellos eine der am meisten erwarteten Serien dieses Jahres. Sie verspricht eine tiefgründige, bewegende und möglicherweise kontroverse Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Ob sie diesen hohen Erwartungen gerecht wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: „Deutsches Haus“ wird Gesprächsstoff bieten und könnte ein wichtiger Meilenstein in der deutschen Fernsehgeschichte werden.

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