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„12 Staffeln für One Piece?“ – Was wirklich hinter den Netflix-Plänen steckt

24. März 2026
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Die Live-Action-Adaption von „One Piece“ zählt zu den erfolgreichsten Anime-Umsetzungen der letzten Jahre. Nach dem Start der zweiten Staffel und laufenden Dreharbeiten zur dritten Staffel wächst das Interesse an der Zukunft der Serie spürbar.

In sozialen Netzwerken kursiert derzeit vor allem eine Zahl: zwölf Staffeln. Für viele Fans klingt das nach einem ambitionierten Langzeitprojekt – doch tatsächlich basiert diese Vorstellung auf einer älteren Aussage, die inzwischen aus dem Kontext gerissen wurde.

„Wir haben Hoffnungen für 12 Staffeln“ – wie ein Zitat zum Gerücht wurde

Der Ursprung der Diskussion liegt in einem Interview mit den Produzenten Marty Adelstein und Becky Clements aus dem Jahr 2023 (Quelle: Deadline). Kurz nach dem Erfolg der ersten Staffel wurden sie gefragt, wie weit die Serie theoretisch reichen könnte.

Adelstein erklärte: „Wir hoffen auf 12 Staffeln, wir haben so viel Material“ Eine Aussage, die weniger als konkrete Planung, sondern vielmehr als Ausdruck der enormen Vorlage zu verstehen ist.

Clements ergänzte, dass selbst sechs Staffeln nur einen Teil der Manga-Geschichte abdecken würden. Entscheidend ist dabei der Kontext: Es handelt sich um eine Einschätzung der Möglichkeiten – nicht um eine bestätigte Strategie von Netflix.

Mit 12 Staffeln könnte die Netflix One Piece Serie fast alles wichtige aus dem Anime umsetzen, ohne auf Filler Episoden zu setzen oder das Publikum lange warten zu lassen.

Tatsächlich verfolgt der Streaming-Dienst bislang einen vorsichtigen Ansatz. Neue Staffeln werden schrittweise bestätigt, während parallel an der Umsetzung gearbeitet wird. Eine langfristige Festlegung auf eine zweistellige Anzahl an Staffeln gibt es nicht.

„Die Realität spricht dagegen“ – warum 12 Staffeln kaum umsetzbar sind

Neben der fehlenden Bestätigung sprechen auch praktische Gründe gegen ein solches Szenario. Ein zentrales Problem ist die Zeit. Zwischen Staffel 1 und Staffel 2 liegen rund zweieinhalb Jahre. Selbst bei beschleunigter Produktion würde eine Serie mit zwölf Staffeln mehrere Jahrzehnte beanspruchen.

Auch die Besetzung stellt eine Herausforderung dar. Die Darsteller verkörpern junge Figuren, während sie selbst über Jahre hinweg altern. Ein so langer Zeitraum würde sichtbare Diskrepanzen zwischen Figuren und Schauspielern erzeugen.

Hinzu kommt die Strategie von Netflix selbst. Große Serienproduktionen enden in der Regel deutlich früher. Erfolgreiche Formate wie „Stranger Things“ oder „The Crown“ wurden nach fünf bis sechs Staffeln abgeschlossen. Eine Verdopplung dieses Rahmens wäre ungewöhnlich.

Als realistischer gilt daher ein kompakteres Modell. Branchenbeobachter und Fans gehen davon aus, dass die Serie auf etwa sechs bis acht Staffeln ausgelegt sein könnte – mit einem klaren erzählerischen Zielpunkt, etwa rund um den Marineford-Arc.

Damit würde „One Piece“ zwar nicht die gesamte Vorlage adaptieren, aber einen in sich geschlossenen und erzählerisch passenden Abschnitt der Geschichte abbilden.

FAQ zur Zukunft von „One Piece“ bei Netflix

Sind 12 Staffeln offiziell bestätigt?
Nein, es gibt keine offizielle Bestätigung durch Netflix.

Woher stammt die Zahl 12?
Aus einem Interview von 2023, in dem Produzenten ihre Hoffnungen äußerten.

Wie viele Staffeln gibt es aktuell?
Staffel 2 ist veröffentlicht, Staffel 3 befindet sich in Produktion.

Warum sind 12 Staffeln unrealistisch?
Lange Produktionszeiten, alternde Schauspieler und hohe Kosten sprechen dagegen.

Wie viele Staffeln gelten als realistisch?
Schätzungen gehen von etwa sechs bis acht Staffeln aus.

Welcher Storyabschnitt könnte das Ende bilden?
Oft wird der Marineford-Arc als möglicher Abschluss genannt.

Wie geht Netflix mit solchen Serien um?
Der Streaming-Dienst verlängert Serien meist schrittweise statt langfristig.

Wird die gesamte Manga-Vorlage adaptiert?
Das gilt aktuell als unwahrscheinlich.

 
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